Kunst aus Trümmern

Schweizer Kulturspenden nach der Bombardierung Schaffhausens

Museum zu Allerheiligen

Vor 75 Jahren brachte die irrtümliche Bombardierung Schaffhausens Tod und Verwüstung über die Stadt. Schwer getroffen wurden auch das Museum zu Allerheiligen und das damalige Naturhistorische Museum. Eine grosse Sonderausstellung rollt das tragische Ereignis auf und erzählt die Geschichte einer beispiellosen Solidaritätsaktion.

Zerstörung und Solidarität

«Die Trauer Schaffhausens ist die Trauer des Schweizer Volkes», schrieb die Neue Zürcher Zeitung am 6. April 1944 in ihrem Aufruf zu einer «Kulturspende» für Schaffhausen. Was folgte, war eine beispiellose Spendenaktion, an der sich Gemeinde, Kantone und Private aus der ganzen Schweiz beteiligten. Sie bescherte dem Museum zahlreiche Werke namhafter Künstler sowie Geldspenden.

Phoenix aus der Asche

Erstmals präsentiert nun eine Ausstellung die rund 80 Kunstwerke aus dieser sogenannten Kulturspende. Bewegende Filmwochenschauen, Zeitzeugenberichte und historische Fotos ergänzen die Exponate. Die Dauerausstellung Schaffhausen im Zweiten Weltkriegkomplettiert den Rundgang und schafft einen grösseren historischen Zusammenhang.

43 Sekunden

Erster Raum. 43 Sekunden dauerte die Bombardierung. Flugzeugmotorenlärm am Himmel und am Boden, auf kleinen Monitoren,  Bombeneinschläge und Zerstörung.

Das Museum des Verlorenen

Die letzte Ausstellung für zerstörte Kunstwerke.

Die Tage danach

Auf der Passarelle. Ausdruck der Bestürzung in den Medien.

Chaotische Rettung.
Behutsame Restaurierung

Kammgarnhalle, blauer Teil.

Themeninseln

Auf Trümmerfeldern stehen fünf Themeninseln, flankiert von Direktübertragungen in  die Museumsräume, die damals von den Bomben verwüstet wurden.

Petersburger Hängung

Zum ersten und zum letzten Mal, sämtliche Kunstwerke der Kulturspende, vereint.

Szenografie Entwürfe
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